Vorrang für die Schiene – Logistikimmobilien mit eigenem Gleisanschluss

Der Schienenverkehr ist die aktuell umweltverträglichste Art, Güter über größere Distanzen zu transportieren. Ziel der langfristigen Verkehrspolitik ist es daher, den Anteil am Modal Split weiter zu steigern. Gleichzeitig verfügen jedoch viele große Logistikzentren am Rande der Ballungsgebiete über keine – ökologisch sinnvolle und politisch durchaus gewollte – Anbindung an das Schienennetz.

Wir von LogReal.DieLogistikImmobilie setzen uns engagiert dafür ein, den Gleisanschluss für zukünftige Logistikimmobilien und Projektentwicklungen zu forcieren – und damit nachhaltige, wettbewerbsfähige und kundenorientierte Transportoptionen zu schaffen. In unserem Portfolio finden Sie Flächen und Immobilien, die mit einem eigenen Gleisanschluss bereits heute erfolgreich das Verkehrswachstum auf der Schiene stärken.

Für große Logistikflächen kann eine schnellere und verlässliche Taktung die Vorteile eines eigenen Gleisanschlusses noch potenzieren. Insbesondere im grenzüberschreitenden Güterverkehr ist die Schiene unter Energieeffizienz-, Wettbewerbs- und Kundenorientierungs-Punkten zumeist deutlich überlegen.

Natürlich macht es betriebswirtschaftlich wenig Sinn, per se jede Logistikimmobilie mit einem Gleisanschluss zu versehen. Unbestreitbar gibt es Standorte und Lagen, bei denen der kombinierte Verkehr (KV) problemlos erreichbar ist.

In vielen Logistikbereichen spricht jedoch sehr viel für einen eigenen Gleisanschluss. Und dies nicht nur unter dem Zukunftsaspekt, dass möglicherweise in zehn oder 12 Jahren – wenn der Verkehrssektor die selbst gesteckten Klimaziele verfehlen sollte – die Restriktionen im Verkehrsbereich deutlich härter ausfallen.

2021-02-14T12:56:39+00:00Februar 14th, 2021|LogRealCompetence – Ausgabe 23|