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Zalando setzt sich Klimaziele

Das E-Commerce-Unternehmen Zalando will einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten, indem es die Emission von Treibhausgasen reduziert. Der Modehändler hat sich deshalb sogenannte Science Based Targets gesetzt. Diese wissenschaftlich fundierten Ziele dienen der Reduzierung von Treibhausgasemissionen gemäß des 1,5 Grad Celsius Ziels des Pariser Abkommens aus dem Jahr 2015. Um das zu erreichen, will Zalando bis 2025 seine CO2-Emissionen um 80 Prozent senken. Um auch über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg nachhaltig zu arbeiten, verpflichtet Zalando 90 Prozent seiner Partner, darunter Modemarken, Verpackungs- und Logistikpartner, sich ebenfalls entsprechende Science Based Targets zu setzen.

Auch bei den eigenen Logistikzentren setzt sich der Modehändler dieses Ziel. Alle neuen Logistikzentren sollen klimaneutral betrieben werden. Unter anderem sollen Sonnenkollektoren für den Strom sorgen. So verpflichtet sich Zalando, die jährliche Beschaffung von Strom aus erneuerbaren Energien von 34 Prozent im Jahr 2017 auf 100 Prozent bis 2025 zu erhöhen. Auch die Nachrüstung bestehender Logistikzentren hat sich Zalando vorgenommen. Damit will man zehn Prozent energieeffizienter arbeiten.

Hinter den Maßnahmen steht die Erkenntnis, dass es einen Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und kommerziellem Erfolg beim Onlineverkauf von Mode gibt. Die globale Situation durch das Coronavirus habe gezeigt, wie flexibel und schnell die Wirtschaft sein könne, wenn Veränderungen nötig seien, betont Kate Heiny, Director Sustainability bei Zalando in der genannten Pressemitteilung. Dies solle als Blaupause für das Thema Nachhaltigkeit genutzt werden. Es sei Zeit für eine klare Nachhaltigkeitsstrategie mit ehrgeiziger Zielsetzung.

2020-06-21T08:47:17+00:00Juni 21st, 2020|LogRealCompetence – Ausgabe 19|