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Berlin: Attraktive Logistikflächen locken Investoren – Jetzt handeln!

Berlin/Brandenburg zählt zu den Logistikregionen mit vergleichsweise hoher Flächenverfügbarkeit. Während in anderen Logistikregionen das nähere Umland der logistischen Knotenpunkte bereits seit Jahren von einem Flächenmangel geprägt ist, zeigt sich in Berlin eine noch vergleichsweise hohe Verfügbarkeit logistikaffiner Grundstücke in diesen attraktiven Lagen, insbesondere auch in den logistischen Hot-Spots. Auch im stark nachgefragten Berliner Süden sind noch Ansiedlungsmöglichkeiten zu finden, großflächigere Ansiedlungen der jüngeren Vergangenheit sowie spekulative Neubautätigkeiten haben das Potential im Vergleich jedoch reduziert. Günstig wirkt sich der in der Region vergleichsweise moderate Flächenpreis aus.

In der Region Berlin wurden in den letzten fünf Jahren jährlich konstant mindestens 100.000 m² an Logistikflächen realisiert. Im Vergleich der Logistikregionen ist die Hauptstadtregion damit hinsichtlich der Neubaudynamik dem oberen Mittelfeld zuzuordnen. 2017 konnte ein neuer Rekord bei der Neubautätigkeit verzeichnet werden. Insbesondere in den letzten drei Jahren ist eine hohe Neubaudynamik festzustellen, welche u.a. auch auf die (teils spekulative) Errichtung von Multiuser-Objekten durch Projektentwickler sowie größere Ansiedlungen durch den Handel zurückzuführen ist. Zuletzt war neben den Mikrolagen im Süden der Hauptstadt auch insbesondere im Westen rege Neubauentwicklungen zu beobachten.

Die Logistikregion Berlin/Brandenburg besteht aus der Bundeshauptstadt sowie dem dazugehörigen Speckgürtel und umfasst somit grob den von der Bundesautobahn A10 beschriebenen Ring. Der einwohnerreiche Ballungsraum ist als Dienstleistungsstandort insbesondere für die Versorgung der Bevölkerung mit Handelswaren sowie für die Erbringung von Stückgut-, Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen interessant. Das produzierende Gewerbe ist hingegen weniger oft Nachfrager von Logistikleistungen. Daneben hat der Großraum aufgrund seiner Lage und historischen Ausrichtung auch Potential als Drehscheibe für Verkehre von und nach Osteuropa.

Über den das Stadtgebiet umgebenden Autobahnring und seine zahlreichen Anschlussstellen sind Logistikstandorte im Speckgürtel Berlins gut an die Hauptstadt sowie die logistischen Umschlagseinrichtungen angebunden. Mit den drei Güterverkehrszentren in Großbeeren, Freienbrink und Wustermark am Rande Berlins sind leistungsstarke multimodale Umschlagsmöglichkeiten gegeben. Das GVZ Großbeeren (Berlin Süd) ist dabei das umschlagsstärkste und eines der erfolgreichsten Güterverkehrszentren in Deutschland.

Für die regionale Versorgung des Ballungsraums bietet diese Kombination aus mehreren Umschlagszentren im Speckgürtel und dem dichten städtischen Autobahnnetz eine effiziente Versorgungsmöglichkeit. Der Umschlag von Luftfracht findet derzeit bis zur Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg vor allem in Tegel, aber auch in Schönefeld statt. Güter können in der Region auch über die Binnenwasserstraße umgeschlagen werden, dies ist in Berlin selbst sowie in Wustermark möglich. In Bezug auf das Containerumschlagsvolumen spielen die Häfen in der Region jedoch eine vergleichsweise geringe Rolle.

2018-11-19T19:36:41+00:00November 19th, 2018|LogRealCompetence – Ausgabe 7|